Suppen-Glück – nicht nur im Herbst

Von meiner Mutter habe ich einige schlichte aber hervorragende Rezepte, die in meinem Karteikasten dann einfach als Meiles Pilzsüppchen, Meiles Soße zu Steaks oder auch Meiles Steckrübeneintopf bezeichnet sind.

Oft stehen da auch nur die Zutaten drauf – ganz ohne Mengenangaben – denn die sind uns Webertschen Frauen ja klar.
Für meinen Mann sind diese Rezepte eine echte Herausforderung, die er aber mittlerweile wirklich gut meistert 😉 – meistens.

Und auch andere liebe und kochkundige Menschen sind so bei mir verewigt:

Johanns Apfelkuchen, Miams Reissalat, Sexi-Nudeln, Käthes Butterkuchen, Kauis Bohneneintopf, Papabrot, Lilos Muscheln, Jantjes Erdbeerkonfitüre, Lazarevics Kirschtorte, Susannes Shortbread, Wolfis Sprossensalat, Chichoree von Nicole, Michaelas Schokokuchen, Bobbies Saibling, Flos Kässpatzen, Martis Maisauflauf, Christines Forellenmousse – ich weiß dann immer gleich, um welche Rezeptvariante es sich handelt und denke kurz an den Erfinder.

Und wie man sieht, habe ich auch schon einige dieser Rezepte an euch weiter gegeben.

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Gewissens-Bisse – nicht nur wegen des Gemüses

Ein echtes Problem unserer Zeit.
Unserer Gesellschaft.
Unsere Lebenseinstellung.

Meine Ur-Oma hatte es nicht, meine Oma hatte es nicht, meine Mutter hatte es nicht und mein Vater hat es bis heute nicht – aber ich habe es….

Wenn ich eine Suppe koche oder eine Sülze oder etwas vergleichbares plane, stehen sich die beiden Annes im Weg.
Einerseits ist es für den Geschmack unabdingbar, dass ich das Gemüse im Sud mit koche.
Also während einer beträchtlichen Zeitspanne der Hitze preis gebe.
Das ist in meinen Augen enorm wichtig für das Gesamtergebnis. An das ich natürlich hohe Ansprüche stelle.

Anderseits mag ich aber partou kein extrem weiches, verkochtes Grünzeug (auch kein Orangezeug oder welche Farbe dem Gemüse auch immer zu Grunde liegt).
Für mich muss Gemüse – genau wie Pasta oder Risotto – einen gewissen Biss haben.
Nicht mehr roh – aber durchaus knackig sein.

Und das bedeutet, das ich nach dem Kochen nicht weiß, was ich mit dem zerkochten Gemüse machen soll.
Einfach wegwerfen geht natürlich überhaupt nicht…

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FrankREICH – wie sonst? Bei den Rezepten!

… findet jedenfalls mein Sohn 🙂

Als heranwachsender Feinschmecker, hat er sich Boeuf Bourguignon gewünscht. Ein Klassiker aus Frankreich, dessen Zubereitung ein wenig Fingerspitzengefühl bedarf.

So mag er Fleisch.
Und findet, dass ein Land, dessen Köche solche Speisen kreieren, REICH sein muss.
Und das auch kundtun sollte. Wenn nötig (und hier gut zu erkennen) im eigenen Namen.

Übrigens heißt nur noch ein, im Kulinarischen auch nicht wirklich zu kurz gekommenes Nachbarland etwas südlich von uns, -REICH.
Königreich zählt nämlich in seinen Augen nicht 😉
Vielleicht ist ihm da etwas aufgefallen, was uns nur nicht bewußt war?!

Jedenfalls hatte ich ja in der Königsklasse des Kochens schon angedroht, dass ich mich an das Rezept machen würde.
Und das kalte Wetter der letzten Zeit war genau der richtige Anlass.
Bei kühlem Regen schmecken Schmorgerichte einfach am besten.

Seither verfeinere ich eine Boeuf-Mischkreation.

Denn 100% zugesagt haben mir die gefundenen Rezepte nicht – wobei jedes einen eigenen Kick hat.

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Die drei großen „C“ des Currypulvers

Coriander, Cumin und Curcuma – diese drei Gewürze sind Grundbestandteile eines jeden Currypulvers.

Wobei die Inder, die sich diese Gewürzmischungen ausgedacht haben, diese „Masala“ nennen … und ein „Curry“ ist bei ihnen ein Schmorgericht aus Fleisch oder Gemüse.

Den englischen Kolonialherren wird die Erfindung des „Currypulvers“ in die Schuhe geschoben – ihnen war wohl die Vielzahl der indischen Masalas zu verwirrend. Sie wollten ein Gewürz, mit dem die Köche in der Heimat den indischen Geschmack nach kochen konnten. Einfach und benutzerfreundlich.

Von süßlich über pikant bis extrem scharf sind diese Würzmischungen und damit ein Spiegel der indischen Geschmacksvielfalt.
Und nicht zu vergleichen mit dem in Deutschland gekauften Fertiggewürz! „Die drei großen „C“ des Currypulvers“ weiterlesen

Kleine, feine Frühlingsrollen für Sofie

Genau das richtige Essen für diese Jahreszeit!

Ihr glaubt, dass ich spinne? Vielleicht, kann sein – aber jetzt ist Weißkohlzeit und die braucht´s in meinen Frühlingsrollen.

Da es doch einige Arbeit macht, die kleinen (je kleiner desto leckerer!) Röllchen zu fertigen, mache ich immer einen ganzen Haufen und friere sie ein. Die kann ich dann bei Bedarf einzeln aus der Kalten Sofie (so nennen wir unsere Gefriertruhe) nehmen und in der Pfanne anbraten.

Unaufgetaut, in neutralem Pflanzenöl, mit Spritzschutz und bei niedriger Temperatur…. dann werden sie richtig gut – außen knusprig und innen heiß.

Wenn ich allerdings nur Rollen für den sofortigen Verzehr mache, kann ich auf Kohl verzichten und nehme Sprossen! Frische Sprossen vom Asiashop oder noch besser selbstgezogene… auch dafür beginnt jetzt die richtige Zeit. Meine Sprossenboxen stehen schon bereit 🙂

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Deftiges in knuspriger Hülle – Blätterteigtaschen

In fast jedem Land gibt es kleine, pikante Teigtaschen – ob Piroggen, Empanadas, Samosas, Tirópittes oder Börek – sie sind die Urform des Fingerfood.

Unterschiedliche Teigarten werden da mal gebacken, gebraten, gedämpft oder gekocht und mit allem gefüllt, was harmoniert und lecker ist und gerade zur Verfügung steht.

Grob unterscheide ich die eher nudeligen (die dann häufig als Einlage dienen – dazu gehören auch Maultaschen, Ravioli oder Baozi) und die trockenen, pastetenartigen, die man einfach aus der Hand isst. Dies können aus Blätterteig, Hefeteig oder Mürbeteig sein.

Am weitesten verbreitet ist meiner Meinung nach die Blätterteigtasche. Einfach, weil es guten Blätterteig tiefgefroren und gekühlt zu kaufen gibt. Aber natürlich wäre auch die „selbstgemachte“ Variante eine Option. Da setze ich dann auf Quarkblätterteig.

Und solche kleinen Blätterteigtaschen hat Susanne mir gebacken und mitgebracht. Danke!

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