Schweinshaxen – manchmal muss das sein

Schweinshaxen

Vordere oder hintere Schweinshaxe – das ist hier die Frage. Beziehungsweise eigentlich nicht. Eine Haxe ist das Beinstück zwischen Fuß und Knie und an der hinteren Schweinshaxe ist mehr Fleisch, als an der vorderen. Daher ist sie natürlich die Haxe meiner Wahl. Eine dicke Schwarte ist bei beiden immer dabei – es soll ja Menschen geben, die das Fett wegschneiden … welch Frevel. „Schweinshaxen – manchmal muss das sein“ weiterlesen

Hauptsache Spinat

frischer Spinat

Nein, es geht hier nicht um Blubb, sondern richtig feinen Geschmack. Ohne Sahne, ohne Tiefkühlrunde und dennoch ohne großen Aufwand – denn frischer Spinat kann mehr als grünes Püree zu Spiegelei 😉

Viele Menschen schrecken vor der Zubereitung von frischem Gemüse zurück – zu aufwendig und rätselhaft die Vorbereitung, zu ungewiss und langwierig das Ergebnis. So die Begründung. Die Industrie unterstützt den Trend zu Tiefkühlkost und Fertigprodukten. Damit ist schließlich viel Geld zu verdienen… „Hauptsache Spinat“ weiterlesen

Pfefferkuchen-Geschichten – von Heike Baller

Pfefferkuchen kann man nie genug haben. Und Geschichten und Rezepte dazu auch nicht 🙂

Alle Jahre wieder, ist rund um Weihnachten Blogwichtel-Zeit im Netzwerk Texttreff. Diesmal hat mir die Recherchemeisterin Heike Baller Familienerinnerungen rund um Pfefferkuchen geschenkt und lüftet gleich auch das Geheimnis der Rose Papa Meilland… Lieben Dank dafür!

Meinen ersten Pfefferkuchen habe ich mit ca. 16 oder 17 Jahren gebacken. Der Teig dafür kam von meiner Großmutter in einem Päckchen. Erst danach stellte sie mir das Rezept zur Verfügung – handschriftlich. Den Zettel hüte ich wie einen Schatz, denn meine Großmutter hat (mir) nur wenig geschrieben. Rund um den Pfefferkuchen in meiner Familie gibt es eine Reihe von Geschichten und Traditionen, von denen ich heute erzählen möchte. „Pfefferkuchen-Geschichten – von Heike Baller“ weiterlesen

Mangold – Farbenpracht inclusive

Mangold

Mangold schleicht sich unmittelbar in die Herzen von Gartenneulingen. Genau wie seine „Schwester“, die Rote oder Bunte Bete, verzeiht er Vernachlässigungen leicht. Er wächst wo auch immer man ihn lässt (in Töpfen, in der Sonne, im Halbschatten, auf fast jedem Boden) und kann in allen Stadien des Wachstums geerntet werden. Die kleinen Blättchen mit weißen, gelben, grünen Stielen hübschen jeden Salat auf. Ausgewachsene Blätter und Stiele können in jeder Form zubereitet werden. Sie wie Spinat zu einem breiigen Muss zu verkochen, finde ich gemein. Das haben beide Gemüse nicht verdient. „Mangold – Farbenpracht inclusive“ weiterlesen

Lorbeer – ein unterschätztes Blatt Genuss

Lorbeer

Alfred Biolek, der ja viele Jahr DER deutsche Fernsehkoch war, sagte einmal: „Lorbeer schmeckt nach gar nichts“. Das war der Tag, an dem er mich als Zuschauer für immer verlor. Denn es zeigte mir, dass der Mann einfach keine Ahnung hat. Ich will ihm mal zugutehalten, dass auch viele andere Menschen Lorbeer nur als hartes, bröseliges, braunes Etwas kennen und daher beim Kochen darauf verzichten. Dabei ist ein frisches Lorbeerblatt so geruchs- und geschmacksintensiv wie… alle anderen guten Zutaten 😉 und in der Küche definitiv unverzichtbar! „Lorbeer – ein unterschätztes Blatt Genuss“ weiterlesen