Scharfe Soßen-Musik – jetzt aber SALSA

Salsa ist mehr als eine peppige Soße und ein Tanz – SALSA ist ein Lebensgefühl!

Die gleichnamige Musik geht nicht nur in die Füße – auch der Rest des Körpers reagiert ungebremst auf die rhythmischen Wurzeln aus Kuba.

Folkloristische Einflüsse aus Lateinamerika und urbane, jazzige Komponenten der in New York lebenden Puertoricaner geben Salsa den unvergleichlichen, vielfältigen Schwung. Kaum zu glauben, was die Kombination Kuba-Amerika da so auf die Beine stellt… politisch gewollt ist das ja sicherlich nicht.-)

Wobei Obama ja endlich versöhnlichere Töne hören lässt.

In den 1980er Jahren schwappte die Salsawelle dann auch nach Deutschland, und ob nun Berlin, München, Hamburg oder Köln – alle tanzten und tanzen mit.

Wenn man im Internet schaut, gibt es richtig viele Salsaseiten… wie gut die sind, kann ich nicht beurteilen – da fehlt mir wohl der Schwung…

Kubanische Bands benützen die Bezeichnung „Salsa“ für ruhige Stücke (dem sogenannten Montuno-Teil), die in der Regel nach einem Höhepunkt besonders schneller und lauter Arrangements folgen.

Durch diese Abwechslung bekommt Salsa die Rolle von etwas Besonderem, Außergewöhnlichen, wie eine Sauce zu einem guten Essen.
Quelle: http://www.overcoming.de

Womit wir natürlich bei der Soße sind.

In Deutschland handelt es sich dabei meistens um eine, eigentlich für die mexikanische Küche typische Zubereitung, einer pikanten, kalt gerührten Soße.

Schließlich heißt „Salsa“ ja auch gar nichts anderes als „Soße“.
Und genau wie bei Musik und Tanz, ist auch hier das Feuer wichtig. Chilis machen es möglich.

Das ist auch bei mir so:

Die Feinfruchtige – Mango-Chilie-Salsa

1 reife Mango – leider muss man da hierzulande häufig auf Flugware zurückgreifen – die anderen sind erst hart und fangen dann an zu schimmeln. Die reifen Mangos sind zwar teuer, aber qualitätsmäßig ihr Geld meist wert.

Je nach Schärfegrad 1-3 Chilies – wenn man die kleinen Tai-Chilies erwischt reicht, eine manchmal ganz locker…meistens merkt man es schon beim Entkernen – da steigt die Schärfe richtig in die Augen.

Die Mango würfel ich ganz fein und auch die Chiliwürfel oder -Streifen (je nach Optikwunsch) sollten möglichst klein sein – einfach weil sie so scharf sind.
Dann kommt eine kleine Prise Salz ran und eventuell ein Spritzer Zitronensaft – das verhindert die schnelle Braunfärbung der Mango – ist geschmacklich aber nicht immer nötig.
Schließlich muse ich mit einer Gabel die Salsa, so dass es kein Püree wird, sondern eine sämige Soße mit kleinen Stückchen.
Fertig!
Möglichst frisch essen.

Passt hervorragend zu allen Sorten gegrillten Fleisches (JA – ich liebe den Genitiv – auch wenn er manchmal ungewohnt klingt), ich mache diese Salsa aber auch zu meinen Fondues… egal ob klassisch mit Fett oder chinesisch mit Brühe.
Und wenn man Tacos macht, kann diese Salsa auch den Klassiker Guacamole ersetzten…

Anne

2 Antworten auf „Scharfe Soßen-Musik – jetzt aber SALSA“

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