Vanille – Tipps und Tricks des Alten Gewürzamts

Er hat ja gar keine Chance es abzustreiten: Ingo Hollands Herz schlägt nicht nur für Kulinarik und Gewürze – er hat definitiv eine große Schwäche für Vanille. Da muss man nur mal einen  Blick auf sein Logo werfen 🙂 und in das Alte Gewürzamt in Klingenberg.

Vanille – so lernen wir schnell – ist nicht gleich Vanille. Es gibt über 100 verschiedene Sorten, doch nur 2-3 sind im Handel von Bedeutung. Und das eigentlich auch nicht wirklich – die Jahresausbeute liegt bei etwa 2000 Tonnen, weltweit. Wenn alles klappt. „Vanille – Tipps und Tricks des Alten Gewürzamts“ weiterlesen

Fertigbrühe – ein kritischer Blick

Brühen lassen sich in jedweder Form und Menge kaufen – oder kochen, einfrieren, trocknen, haltbar machen 😉 Warum sich das wirklich lohnt, zeigt bereits ein kurzer Blick auf die Fertigprodukte die man im Handel findet. Gerade im günstigen Bereich der Fertigbrühen hat man wenig Spaß, wenn man mal auf die Zutaten schaut. Und ich schaue wirklich nur auf das, was angegeben ist – was sich dann eventuell noch unbemerkt eingeschlichen hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Dazu müsst ihr bei Stiftung Warentest, Ökotest oder Foodwatch schauen – die nehmen Fertigbrühe ja auch immer mal wieder unter die Lupe.

Allen Produkten gemein ist eine Grundsubstanz – Salz – und dann kommen meist schon die unterschiedlichen Geschmacksverstärker (Mononatriumglutamat, Dinatriumisinat, Dinatriumguanylat), Palmöl, Zucker, Hefen, Aromen… – ihr müsst euch einfach immer mal wieder vor Augen führen, dass die Liste der Zutaten mit dem Bestandteil beginnt, das den größten Anteil hat. „Fertigbrühe – ein kritischer Blick“ weiterlesen

Küchenallerlei – Top 5 der Mengenangaben

Ist euch auch schon aufgefallen, wie zauberhaft ungenau die Mengenangaben bei Rezepten sein können?
Da schwipt es und schwapt es, da spritzt es und schießt es.

Und dennoch kommt die versierte Hausfrau nicht aus dem Takt.

Mir ist es eigentlich durch meinen Sohn erst wieder bewußt geworden, der unter einem Schuss doch ganz was anderes versteht, als ich…

Hier meine Top Five der charmantesten Mengenangaben, die auch ich natürlich nutze: „Küchenallerlei – Top 5 der Mengenangaben“ weiterlesen

Immer diese E-Nummern

Was bedeuten die E-Nummern?

Lebensmittelzusatzstoffen, die in den EG-Richtlinien aufgeführt sind, werden E-Nummern zugeteilt. So hat z.B. der Konservierungsstoff Sorbinsäure die E-Nummer E 200.

Das „E“ steht für Europa oder auch für Essbar (Edible).
Die Nummer 200 ist spezifisch für die Sorbinsäure.
Das „E“ in Verbindung mit einer Nummer ist also eine andere Bezeichnung für einen bestimmten Stoff, die ihn unverwechselbar macht und im gesamten gemeinsamen europäischen Markt (EG) gilt. Die E-Nummern sind knapp und klar und in jeder Sprache gleich, anders als die chemischen Bezeichnungen für die einzelnen Stoffe. Auch in Nicht-EU-Ländern, wie zum Beispiel der Schweiz, werden diese E-Nummern zunehmend verwendet.

Quelle: Verbraucherinformationssystem Bayern

Ja – aber wirklich weiter hilft mir diese Erklärung leider nicht.
Mein neu erklärter Lieblings-Feind ist „E24“. „Immer diese E-Nummern“ weiterlesen

Von wegen Gugel-Hupf

Da bin ich wohl mal wieder rein gefallen.

Als echt norddeutsches Gewächs dachte ich, ein Gugelhupf – also ein Napfkuchen aus Hefeteig – hätte den „Hupf“ gleich mit drin.

Oder meinetwegen auch den Lupf:

Die Bezeichnung „Gugelhupf“ kommt vermutlich von Lupfen des Gugels, also dem Hochheben des rundlichen (vergleiche Kugel, Kogel, Kogge) Napfes oder Kessels, nachdem der fertig gebackene Kuchen umgedreht wurde.

Das „h“ in Gugelhupf beruht auf einer Übertragung aus dem Dialekt ins Hochdeutsche, deutet aber nicht auf „Hüpfen“. Im Dialekt wird das Wort noch heute etwa Gug’lupf ausgesprochen.

Quelle: wiktionary

Stimmt aber gar nicht – keinen Millimeter hupft oder lupft er.

Dabei hatte ich mich so gefreut, ein gutes Rezept zu haben und endlich die schöne alte Gussform ausprobieren zu können… und habe mehr als ordentlich eingefettet!
Schon mehr gespachtelt 😉
Und dann mit Mandelblättchen verkleidet.

„Von wegen Gugel-Hupf“ weiterlesen

Kochbuchauswahl auf den dritten Blick – Biokiste oder Ruck-zuck Gemüseküche

Natürlich habe ich Kochbücher.
Sogar eine ganze Menge.
Zu viele – möchte man meinen.
Stimmt aber natürlich nicht!

Und manchmal möchte ich einfach ein neues Kochbuch haben.

Meist aus einem bestimmten Engpass… wie jetzt im Winter, wo mir die Ideen für saisonale, regionale Küche ausgehen.
Ich merke es daran, dass mir nur lauter schnelle Rezepte mit Fleisch einfallen…

Also habe ich im Internet geschaut – bei unserer Buchhandlung macht es definitiv keinen Spaß zu stöbern – und im Internet kann man ja mittlerweile auch schon in einige Bücher reinlesen. Gleich zu Beginn meiner Suche nach Gemüsekochbüchern bin ich über das Biokisten-Kochbuch gestolpert.
Und da ich immer mal wieder mit dem Gedanken einer solchen Kiste spiele (den ich dann aber aus Kostengründen und dem Spaß am samstäglichen Marktbesuch schnell wieder fallen lasse), habe ich mir das Buch mal näher angeschaut. „Kochbuchauswahl auf den dritten Blick – Biokiste oder Ruck-zuck Gemüseküche“ weiterlesen