Die drei großen „C“ des Currypulvers

Coriander, Cumin und Curcuma – diese drei Gewürze sind Grundbestandteile eines jeden Currypulvers.

Wobei die Inder, die sich diese Gewürzmischungen ausgedacht haben, diese „Masala“ nennen … und ein „Curry“ ist bei ihnen ein Schmorgericht aus Fleisch oder Gemüse.

Den englischen Kolonialherren wird die Erfindung des „Currypulvers“ in die Schuhe geschoben – ihnen war wohl die Vielzahl der indischen Masalas zu verwirrend. Sie wollten ein Gewürz, mit dem die Köche in der Heimat den indischen Geschmack nach kochen konnten. Einfach und benutzerfreundlich.

Von süßlich über pikant bis extrem scharf sind diese Würzmischungen und damit ein Spiegel der indischen Geschmacksvielfalt.
Und nicht zu vergleichen mit dem in Deutschland gekauften Fertiggewürz! „Die drei großen „C“ des Currypulvers“ weiterlesen

Kleine, feine Frühlingsrollen für Sofie

Genau das richtige Essen für diese Jahreszeit!

Ihr glaubt, dass ich spinne? Vielleicht, kann sein – aber jetzt ist Weißkohlzeit und die braucht´s in meinen Frühlingsrollen.

Da es doch einige Arbeit macht, die kleinen (je kleiner, desto leckerer!) Röllchen zu fertigen, mache ich immer einen ganzen Haufen und friere sie ein. Die kann ich dann bei Bedarf einzeln aus der Kalten Sofie (so nennen wir unsere Gefriertruhe) nehmen und in der Pfanne anbraten.

Unaufgetaut, in neutralem Pflanzenöl, mit Spritzschutz und bei niedriger Temperatur…. dann werden sie richtig gut – außen knusprig und innen heiß.

Sprossenwissen

Wenn ich allerdings nur Rollen für den sofortigen Verzehr mache, kann ich auf Kohl verzichten und nehme Sprossen! Frische Sprossen vom Asiashop oder noch besser selbst gezogene.

… auch dafür beginnt jetzt die richtige Zeit. Meine Sprossenboxen stehen schon bereit 🙂

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Eis, Eis – Baby – Vanilleeis


Sommerzeit = Eiszeit.

Da schreckt uns Verbraucher die Stiftung Warentest mit einem Vanilleeis-Test auf.

Wer glaubt das der Aufdruck „Bourbon-Vanille“, „Premium-Vanille“ oder kleine schwarze Pünktchen im Eis irgend etwas mit Anteilen von Vanille und dem dazugehörenden Geschmack zu tun haben, ist naiv. Ich will ja nicht sagen dumm 🙂

Wobei die Pünktchen meist aus gemahlenen Schoten (oder einfach anderen dunklen Substanzen) stammen – aber die sind nach dem industriellen Auskochen (das eher mal nix mit – ich lasse die Schote in Milch ziehen… zu tun hat) nahezu geschmacksneutral.

Neun von 22 Vanilleeis-Sorten erhielten bei der Untersuchung der Berliner Warentester das Urteil „mangelhaft“. Weitere neun kamen gerade mal zu einem „ausreichend“.
Nur das Vanilleeis zu 11.- Euro! von Häagen Daz erhielt die Note „Gut“.
Elf Euro – lasst euch das mal auf der Zunge zergehen…

Natürlich spielt das Geld wieder die Hauptrolle in diesem Spielchen. Denn Vanillin ist preisstabil und natürlich auch deutlich günstiger als echte Vanille. Was man dafür erhält?
Vanillin wird aus Reis oder aus Sulfitablauge gemacht, die bei der Zellstoff- und Papierherstellung anfällt. Lecker, oder?!
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Rezension – meine Art zu werten

Kochbücher sind oft Bilderbücher für mehr oder weniger hungrige Erwachsene.

Viele blättern von Seite zu Seite und kochen nicht ein einziges Rezept jemals nach. Eher kaufen sie das nächste Kochbuch mit noch schöneren Fotos. Eine gute Rezension soll dies aufgreifen, aber über die Optik hinaus den Ansatz, Inhalt und das Ziel des Autors erkunden und dem Leser in eigenen Worten vermitteln. Dabei unbedingt unterhaltsam und informativ sein 🙂 und natürlich in der Praxis testen, ob und wie die Rezepte funktionieren. „Rezension – meine Art zu werten“ weiterlesen