Die drei großen „C“ des Currypulvers

Coriander, Cumin und Curcuma – diese drei Gewürze sind Grundbestandteile eines jeden Currypulvers.

Wobei die Inder, die sich diese Gewürzmischungen ausgedacht haben, diese „Masala“ nennen … und ein „Curry“ ist bei ihnen ein Schmorgericht aus Fleisch oder Gemüse.

Den englischen Kolonialherren wird die Erfindung des „Currypulvers“ in die Schuhe geschoben – ihnen war wohl die Vielzahl der indischen Masalas zu verwirrend. Sie wollten ein Gewürz, mit dem die Köche in der Heimat den indischen Geschmack nach kochen konnten. Einfach und benutzerfreundlich.

Von süßlich über pikant bis extrem scharf sind diese Würzmischungen und damit ein Spiegel der indischen Geschmacksvielfalt.
Und nicht zu vergleichen mit dem in Deutschland gekauften Fertiggewürz! „Die drei großen „C“ des Currypulvers“ weiterlesen

Unbegrenzt haltbar – aber leider leer

Ob Koch oder Hausfrau – jeder hat so sein/ihr kleines Geheimnis.
Liebigs Fleischextrakt* gehört zu meinen.

Eine Messerspitze verfeinert den Geschmack von Saucen und Suppen und gibt so manchem Gericht den letzten Pfiff.
Natürlich könnte ich es auch gleich als Grundlage für eine Suppe nehmen, aber dazu bin ich zu sparsam…

In einem 100g Porzellan-Gläschen versteckt sich der Extrakt aus 3 kg Rindfleisch!

Ohne irgendwelchen Zusatz von Salz, Konservierungsstoffen und Gewürzen, ist es ungeöffnet unbegrenzt haltbar.

Ich habe mein Gläschen seit etwa 20 Jahren.
Natürlich geöffnet, sonst wäre es jetzt ja nicht leer. Ganz leer.

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Kleine, feine Frühlingsrollen für Sofie

Genau das richtige Essen für diese Jahreszeit!

Ihr glaubt, dass ich spinne? Vielleicht, kann sein – aber jetzt ist Weißkohlzeit und die braucht´s in meinen Frühlingsrollen.

Da es doch einige Arbeit macht, die kleinen (je kleiner desto leckerer!) Röllchen zu fertigen, mache ich immer einen ganzen Haufen und friere sie ein. Die kann ich dann bei Bedarf einzeln aus der Kalten Sofie (so nennen wir unsere Gefriertruhe) nehmen und in der Pfanne anbraten.

Unaufgetaut, in neutralem Pflanzenöl, mit Spritzschutz und bei niedriger Temperatur…. dann werden sie richtig gut – außen knusprig und innen heiß.

Wenn ich allerdings nur Rollen für den sofortigen Verzehr mache, kann ich auf Kohl verzichten und nehme Sprossen! Frische Sprossen vom Asiashop oder noch besser selbstgezogene… auch dafür beginnt jetzt die richtige Zeit. Meine Sprossenboxen stehen schon bereit 🙂

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Scharfe Soßen-Musik – jetzt aber SALSA

Salsa ist mehr als eine peppige Soße und ein Tanz – SALSA ist ein Lebensgefühl!

Die gleichnamige Musik geht nicht nur in die Füße – auch der Rest des Körpers reagiert ungebremst auf die rhythmischen Wurzeln aus Kuba.

Folkloristische Einflüsse aus Lateinamerika und urbane, jazzige Komponenten der in New York lebenden Puertoricaner geben Salsa den unvergleichlichen, vielfältigen Schwung. Kaum zu glauben, was die Kombination Kuba-Amerika da so auf die Beine stellt… politisch gewollt ist das ja sicherlich nicht.-)

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Deftiges in knuspriger Hülle – Blätterteigtaschen

In fast jedem Land gibt es kleine, pikante Teigtaschen – ob Piroggen, Empanadas, Samosas, Tirópittes oder Börek – sie sind die Urform des Fingerfood.

Unterschiedliche Teigarten werden da mal gebacken, gebraten, gedämpft oder gekocht und mit allem gefüllt, was harmoniert und lecker ist und gerade zur Verfügung steht.

Grob unterscheide ich die eher nudeligen (die dann häufig als Einlage dienen – dazu gehören auch Maultaschen, Ravioli oder Baozi) und die trockenen, pastetenartigen, die man einfach aus der Hand isst. Dies können aus Blätterteig, Hefeteig oder Mürbeteig sein.

Am weitesten verbreitet ist meiner Meinung nach die Blätterteigtasche. Einfach, weil es guten Blätterteig tiefgefroren und gekühlt zu kaufen gibt. Aber natürlich wäre auch die „selbstgemachte“ Variante eine Option. Da setze ich dann auf Quarkblätterteig.

Und solche kleinen Blätterteigtaschen hat Susanne mir gebacken und mitgebracht. Danke!

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Spring-In-Den-Mund – ein Tomaten-Saltimbocca

Bei Saltimbocca kommt man natürlich nicht wirklich ohne Fleisch aus… auch wenn ich in diesem Fall das Kalbsschnitzel durch eine Tomantenscheibe ersetze. Auf den Schinken kann man einfach nicht verzichten. Aber ein wenig Fremdgehen 🙂

Diese Form des Saltimbocca lässt sich ganz hervorragend grillen!

Es hat keine Chance trocken zu werden, weil man ja keinen Garpunkt des Fleisches erreichen muss.

Und die Tomaten dürfen ganz nach Gust noch knackig sein oder auch schon richtig weich werden. Sie speichern die Hitze des Feuers hervorragen – wenn nicht sogar übertrieben gut. Autsch.

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