Wandlungsfähige Flammkuchen

Es ist die Zeit des Federweißen, des jungen deutschen Weins. Und damit natürlich auch die seines treuen Begleiters: des Flammkuchens. Ursprünglich ist dieser dünne Teigfladen als allererster nach dem Anheizen in den heißen Holzofen gewandert.

Der Ofen ist mit über 400° noch zu heiß für Brot, das erst ab circa 280° gebacken werden kann. Ein Brotlaib ist zu dick, würde außen verbrennen und innen nicht durchbacken. Die dünnen Teigfladen fühlen sich in dieser Hitze aber richtig wohl und sind ratzfatz fertig.

Feuer und Glut werden etwas zur Seite geschoben und die Flammen strahlen von der Kuppel des Ofens wieder runter auf die Teigoberfläche – daher stammt natürlich auch der Name „Flammkuchen“.

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Obatzda – auf Hamburger Art

Ach ja, wenn ein Nordlicht eine Süddeutsche Spezialität bereitet, kann so manches daneben gehen… oder eben auch nicht 🙂

So hat meine Version des Obatzten, Obatzda, Gerupften, Obazdan oder sogar auch O`batzten (da man sich hier in der Rechtschreibung nicht einigen kann, verwende ich einfach frei nach Schnauze, was mir gerade so in den Sinn kommt), doch so manchen überzeugt – was mich natürlich tierisch freut. „Obatzda – auf Hamburger Art“ weiterlesen

NACHGEKOCHT – Macarons d’Aurélie – von Aurélie Bastian

Endlich sind auch meine Macarons gelungen… mit ein bißchen zusätzlicher Unterstützung von Aurélie Bastian. Traut euch ran – findet Anne 😉

An Macarons liebe ich besonders, dass ich immer neue Kombinationen kreieren kann. Lassen Sie Ihrer Fantasie unbedingt freien Lauf und genießen Sie diese zarten und hübschen Plätzchen, die sich so prima verschenken lassen.

Foto und Rezept © Aurélie Bastian

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Spargel feat. Sardellen

Reste beim Spargel-Essen?!

Ja – das soll es ja manchmal geben… aber nicht oft 🙂 jedenfalls nicht bei uns!

Und so koche ich schon mal extra einige Stangen dieses wunderbaren Frühlingsgemüses, um meinem Schatz eines seiner Lieblingsgerichte zu machen: Spargel mit Sardellen überbacken. Mit dem neuen Dampfgarer ist es echt keine Aktion (war es ohne eigentlich auch nicht) und selbst wenn ich immer wieder erstaunt angeschaut werde: Nein – ich finde das Schälen nicht zu aufwendig… da finde ich Kartoffeln schälen irgendwie nerviger. „Spargel feat. Sardellen“ weiterlesen

Gulab Jamun – indische Milchbällchen aus Paneer

Ein indisches Dessert kommt ohne Milch, Paneer, Früchte, Nüsse, Rosenwasser und Kardamom nicht aus. Schokolade sucht man hingegen vergebens. Die beliebten Milchbällchen Gulab Jamun bestehen zum überwiegenden Teil aus eingekochter Milch Khoa oder Khoya, die man in Indien überall findet. Um sie selbst zu machen, muss man Vollmilch in einem großen Topf erhitzen, aufkochen und langsam (bei gelegentlichem Rühren) bis zu einer Stunde einkochen lassen. Magenmilchpulver, das von den meisten außerhalb Indiens als Ersatz favorisiert wird, stellt für mich keine Alternative dar. Ich nutze ungern verarbeitete Lebensmittel und behalte gern den Überblick, was in meinen Gerichten drin ist.
Und wenn ich keine Zeit habe eine Stunde auf die Milch zu warten, nehme ich frischen, selbstgemachten Paneer und bin vom Ergebnis wirklich sehr angetan 🙂 „Gulab Jamun – indische Milchbällchen aus Paneer“ weiterlesen