Schicht für Schicht Genuss – Quarkblätterteig

Blätterteig selbst zu machen, ist recht aufwendig – aber natürlich schon sehr fein.
Allerdings mache ich mir die Mühe fast nie…

Anders sieht es da bei der leichteren Variante des Quarkblätterteigs aus.
Den hat meine Mutter schon für mich gemacht und ich habe die kleinen Quarktaschen als Kind geliebt.
Mit Pflaumenmus gefüllt.

Super fein.

Mein Sohn mag nun allerdings kein Pflaumenmus.
Aber dafür Erdbeer-Himbeer-Konfitüre 😉

Quarkblätterteig

250 g Weizenmehl
3 gestrichene TL Backpulver
250 g gut ausgepresster magerer Quark – Schichtkäse ist perfekt, aber teurer (und ich habe ihn hier am Ammersee eigentlich noch nirgends gesehen – hier ist halt eher Topfenland ;-)))
200 g Butter – da macht die Qualität natürlich den Unterschied. Mein derzeitiger Favorit: Andechser Biobutter. Die ist immer streich- und einsatz-bereit und schmeckt wirklich hervorragend.
Prise Salz

wenn ihr ihn mit einer süßen Füllung machen wollt, kommt noch ein Päckchen Vanillezucker dazu – sonst eine etwas größere Prise Salz

Mehl und Backpulver mischen und sieben. Alle Zutaten zusammenverkneten. Geht am besten mit den Händen… wie beim Mürbeteig. Auch da verzichte ich weitestgehend auf Küchenmaschinen.

Dann ausrollen und falten – also genau wie beim Blätterteig. Je exakter man dies macht – und je häufiger man es wiederholt, desto feiner werden die einzelnen Teigschichten… ich will ja ehrlich sein – nach 6 mal ist bei mir absolut genug ausgerollt 😉

Dann kommt der Teig in den Kühlschrank.

Nach etwa einer halben Stunde ist er gebrauchsfertig.

Nun nach Bedarf ausrollen und in Stücke schneiden – je dünner und kleiner, desto feiner. Wie immer.
Etwas Mus, Marmelade oder auch eine pikante Füllung in die Mitte des Teigstücks, an den Rändern fest zudrücken – auf Eiweiß zum Kleben verzichte ich immer – und für etwa 15 Minuten bei rund 160 Grad in den Ofen.
Bei den pikanten Taschen dauert es je nach Füllung etwas länger (zum Beispiel, wenn die Füllung nicht fertig durchgegart war).
Auf jeden Fall solltet ihr mit den Füllungen sparsam sein – das Volumen des Teigs nimmt zu und es drückt sonst eure Füllung raus – wäre ja schade darum.

Süße Teigtaschen erhalten nach dem Abkühlen einen Guss aus Puderzuckerglasur (dazu Puderzucker mit wenig Wasser cremig rühren)

Anne
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3 Antworten auf „Schicht für Schicht Genuss – Quarkblätterteig“

  1. Ich möchte die Quarkblätterteigtaschen zum Kaffee mit Gästen servieren. Meine Frage: kann ich den Teig fertig machen, füllen und formen, kalt stellen und erst am nächsten Tag kurz vor dem die Gäste kommen backen und warm servieren?
    Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir schnell antworten würden. Meine Gäste kommen am Freitag.
    Danke und liebe Grüsse, Carola

    1. Liebe Carola,

      ja, das geht. Da Blätter- und Mürbeteig kühl verarbeitet werden, macht eine Nacht im Kühlschrank keinen Unterschied.
      Liebe Grüße
      Anne

      P.s: Auch Hefeteig kann man am Tag vorher machen, der braucht dann aber 1-2 Stunden außerhalb des Kühlschranks, um sich zu regenerieren

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